Aktuelles
 
 

Förderverein Stadtmuseum und Kultur Groß-Gerau e. V.
 

Freitag, 02. Februar 2018, Siebter Neujahrsempfang des Fördervereins Stadtmuseum Groß-Gerau und Kultur e.V.
Ein Situationsbericht
 
Liebes Vereinsmitglied,
ich bin davon überzeugt, dass wir am 02.02. 2018 gemeinsam einen respektablen Neujahrsempfang erleben durften! Auch wenn eine Erkältungswelle das Kommen einiger Mitglieder unmöglich gemacht hatte, fanden immerhin über 150 Personen den Weg in das Stadtmuseum am Groß-Gerauer Marktplatz. Vereinsvorsitzender Hans J. Wieschollek begrüßte die Teilnehmerinnen- und Teilnehmer, nach dem in einem langen Defilee die Ankommenden mit einem Glas Prosecco willkommen geheißen worden waren und ihrerseits unserem Museumsleiter, Jürgen Volkmann, zu seinem 60. Geburtstag gratulierten. Die Kandidaten zur Wahl um das Bürgermeisteramt der Kreisstadt Groß-Gerau, Frau Ute Wiegand-Fleischhacker und Herr Ehrhard Walter konnten ebenfalls begrüßt und willkommen geheißen werden.
Zwei den weiteren Abend bestimmende Programmpunkte waren schriftlich in der Einladung bekannt gegeben worden. Zunächst gab es nach der Begrüßung noch einige Grußworte, zuvor konnte Hans J. Wieschollek, Stefan Sauer, den „frisch gebackenen“ Bundestagsabgeordneten und langjährige Kreisstadtbürgermeister, der an diesem Abend mit seiner Gattin, Frau Dr. Roxana Sauer erschienen war, begrüßen. Im Anschluss daran teilte 1. Stadtrat Richard Zarges, der ebenfalls mit seiner Gattin anwesend war, den Gästen seine Grußworte mit, danach schloss  Stadtverordnetenvorsteher Klaus Meinke den Reigen der Begrüßungen im Namen der Stadtverordneten des Stadtparlaments Groß-Gerau.
 
Dann begann der Gast des Abends, Herr Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Wiesbadener Staatskanzlei, seinen Vortrag zur Digitalisierung. In allen Bereichen, der Kommunikation, der Bildung, der Wirtschaft und Wissenschaft, wird die Digitalisierung ihre Spuren hinterlassen. Dies wird die öffentliche Verwaltung genau so treffen, wie die Industrie. Dies wird soziale und ökonomische Folgen mit sich bringen. Arbeitsplätze, Arbeitsverhältnisse und die Arbeit selbst, werden sich unter dem Einfluss des digitalen Wandels zum Teil sehr stark verändern. Die Qualifikationen der Arbeitnehmer werden sich durch die Digitalisierung verändern, die Anforderungen an die Flexibilität werden höher werden! Gerade bei der Digitalisierung liegen Chancen und Risiken dicht beieinander. In der digitalen Technik steckt das Potential, menschliche Arbeit auf vielen Gebieten zu ersetzen, darin liegt die Gefahr begründet, dass insbesondere „prekäre“ – also in etwa „unsichere“ Arbeitsplätze zuerst durch die Digitalisierung überflüssig werden. Auf der anderen Seite könnte sie den sich abzeichnenden demografischen Wandel deutlich abfedern, weil viele Arbeitnehmer, wenn sie sich besser qualifizieren, den bestehenden und noch zunehmenden Facharbeitermangel deutlich abmildern könnten. Es gibt zwar noch einige „Wenn’s und Aber“ doch nach und nach zeichnen sich konkrete Möglichkeiten auf, wohin die „Reise“ gehen könnte. Axel Wintermeyer schloss mit den Worten: „Es kommt darauf an, die Digitalisierung menschlich zu gestalten!“
Über die Digitalisierung werden wir unsere Mitglieder auch in Zukunft informieren!
Der Vortrag von Staatsminister Axel Wintermeyer war ein gelungener  Beitrag auf einem sehr wichtigen, wenn nicht dem wichtigsten Gebiet der Arbeitswelt und unserem zukünftigen sozialen Zusammenleben!
 
Mit einem Dank an Staatsminister Wintermeyer leitete der Vorsitzende, Hans J. Wieschollek, auf den nächsten Hauptpunkt des Abends über, dem 60. Geburtstag von Museumsleiter Jürgen Volkmann. Dass er seine Aufgabe mit Leib und Seele erfülle, daran könne kein Zweifel sein, hob H.J. Wieschollek in seiner Laudatio auf seinen Freund und 2. Vorsitzenden des Fördervereins hervor. Volkmann sei nicht nur besonders belesen, sondern auch bodenständig und könne Fachliches anschaulich und verständlich vermitteln. Der begeisterte „Wahlhesse“ habe sich gut in Groß-Gerau „integriert“, wie Wieschollek scherzhaft anfügte. Daran schlossen sich noch einige Anekdoten an, die sich bei verschiedenen Gelegenheiten, zum Beispiel bei den Herbstfahrten, ergeben hätten.
Jürgen Volkmann, der ebenfalls an diesem besonderen Abend mit seiner Gattin erschienen war, hob hervor, dass er sich sehr gerne seiner Aufgabe widme und es ihm auch eine Freude bereite, das Stadtmuseum vielen Schülerinnen und Schülern näher zu bringen. Er freue sich auch, dass er im Förderverein, dem er selbst als 2. Vorsitzender angehört, soviel Unterstützung für „sein“ Museum erfahre. Es „menschelte“ sehr an diesem Abend von allen Seiten – schließlich ging es ja auch um Menschen, die uns allen vertraut sind!
Im Anschluss an den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs lud der Vorsitzende zu einem speziellen warm-kalten Buffet ein, das von Hans-Werner Kabey nicht nur äußerst gelungen, sondern auch mit viel Arbeit und Einsatz bewältigt hatte. Sehr berühmt und schmackhaft waren die von ihm selbst hergestellten Südtiroler „Spinatknödel“! Selbst Staatsminister Wintermeyer führte am Ende seiner Rede an, „dass er nun aufhören müsse, sonst würden die Spinatknödel noch verkochen!“ Über 250 dieser kulinarischen Südtiroler Köstlichkeiten hatte Hans –Werner Kabey hergestellt, die sehr schnell ihre Abnehmer fanden! Überhaupt: Ute und Hans –Werner Kabey waren kurz vor dem Neujahrsempfang in Groß-Geraus Partnerstadt Brunneck und hatten ihr Auto bis an die Belastungsgrenze mit Südtiroler Spezialitäten voll gepackt. Wir, vom Vorstand des Fördervereins, sagen Hans-Werner Kabey einen ganz herzlichen Dank – und wir sind davon überzeugt, dass wir dies auch im Namen aller Gäste des gelungenen Neujahrsempfangs tun dürfen! Ein großer Dank gebührt natürlich auch allen Helferinnen und Helfern des Fördervereins, die, wie immer, gekonnt – und mit großem Einsatz dafür sorgten, dass alles so gut klappte!
 
Hans J. Wieschollek
Vorsitzender des Fördervereins
Stadtmuseum und Kultur, Groß-Gerau e.V.
        
 
Besucherzaehler
 
zurück
zurück zu FördervereinstermineHomebearbeitenvor zu Veranstaltungen